Jahrgangsrum
Rum - wenn man dieses Wort hört, denkt man erst einmal an Karibik und leckere Getränke. Doch nur wenige wissen mehr darüber. Bei Whisky oder bei Cognac ist es bekannt, dass diese Spirituosen an Wert gewinnen, je länger sie lagern. Genauso verhält es sich auch beim Rum. Allerdings gibt es hier auch wieder Unterschiede, denn es kommt auf dass Fass an in welchem der Rum heranreift.
Guter, edler Rum reift mindestens sieben Jahre in einem richtigen Holzfass. Mit den Jahren nimmt er eine bräunliche Farbe an und bekommt je nach Holzart des Fasses auch ein unverwechselbares Aroma. Solch edlen Rum genießt man pur. Ein hervorragender Rum mit fünf Sternen ausgezeichnet ist z.B. der J. Bally (Rhum Vieux 1985) oder der Santa Teresa (Selecto) aus Venezuela.
Etwa fünf Jahre lagert der so genannte Goldene Rum, welcher durchaus schon für Mixgetränke verwendet werden kann. Weißer Rum hingegen reift nur etwa drei Jahre meist in Stahlfässern heran und ist für Cocktails ideal. Doch auch hier gibt es wieder große Geschmacksunterschiede und Bacardi ist nicht gleich Bacardi.
Es gibt aber auch Rum, der frisch aus einer Destille in den Handel kommt. Kenner meiden solche Produkte, da sie kein besonders gutes Aroma haben.
Diesen Zuckerrohrschnaps gibt es in einer unglaublichen Vielfalt und Geschmacksrichtungen, dass es sich lohnt verschiedene Sorten auszuprobieren. Egal ob man einen eher rauchigen oder milden Rum bevorzugt, es ist bestimmt für jeden ein gutes Tröpfchen dabei.